1 — „Das gleiche Blut, das gleiche Land, wir sind Rumänen“

19.04.2016
В КАТЕГОРИЯХ:
Conflicts, Crisis, Danube, Economics, Europe, Euroskepticism, EX-USSR, GERMANY, Moldova, Money, Nation, Politics, Power, Russia, World
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1 — „Das gleiche Blut, das gleiche Land, wir sind Rumänen“
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1 — „Das gleiche Blut, das gleiche Land, wir sind Rumänen“

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Rumänische Politiker fordern verstärkt einen Anschluss Moldawiens, das derzeit in einer tiefen politischen Krise steckt. Die Existenz von Moldawien steht unter einer großen Frage

„Vor dem Hintergrund der innenpolitischen Krise in Moldawien versuchen rumänische Politiker, hier ihren Einfluss auszubauen, um früher oder später die Idee der Vereinigung umzusetzen. Eine Revision der anerkannten Grenzen gefährdet natürlich den internationalen Frieden“, sagt der Politologe Dionis Cenusa.

„Das gleiche Blut, das gleiche Land, wir sind Rumänen!“, rufen junge Menschen auf den Vereinigungsdemos in Bukarest. 2018 jährt sich „die Vereinigung Bessarabiens mit Rumänien“ zum 100. Mal.  In diesem Kontext werden die Stimmen, die für die Vereinigung plädieren, lauter. „2018 wird ein Jahr, in dem wir offen und ehrlich erklären, dass Moldawien rumänischer Boden sei“, diese Worte erklangen aus dem Munde eines rumänischen Politiker.

In Rumänien will seit den 1990er-Jahren eine relativ konstante Mehrheit eine Vereinigung beider Länder. Fast 68% der Rumänen unterstützen eine Vereinigung der ex-sowjetischen Republik mit Rumänien. 17,5% der Befragten sind dagegen und 14,6% sind unentschieden. Dies ergab eine Meinungsumfrage, die in Bukarest veröffentlicht wurde.

Der rumänische Senator von der Nationalen liberalen Partei, Viorel Badja, stellte die Strategie „Republik Moldawien (RM) – Priorität der Politik Rumäniens“ vor. Das Dokument betrifft mehrere Bereiche, in denen Bukarest und Chisinau zusammenwirken könnten.

  • So wird vorgeschlagen, im kulturellen Bereich die rumänische Sprache und Kultur zur Aufrechterhaltung und Entwicklung der rumänischen Identität zu entwickeln. Im religiösen Bereich geht es um die Unterstützung der Bessarabischen Metropolie, die der Rumänischen Metropolie unterordnet ist und mit der Moldawischen Metropolie im Wettbewerb steht. Die bessarabische Metropole ist die ideologische Institution, die aus Rumänien finanziert wird.
  • Ein gewisser Teil der prorumänisch gestimmten Elite in Chisinau sieht für Moldawien keine Zukunft als souveräner, demokratischer, unabhängiger und neutraler Staat. Chisinau setzt sich für eine Annäherung mit dem Westen ein, obwohl die meisten Saisonarbeiter aus Moldawien nach Russland fahren, um dort Geld zu verdienen. Übrigens machen diese Summen insgesamt bis zu einem Drittel des moldawischen Bruttoinlandsproduktes aus.
  • Die Wiedervereinigung der Krim mit Russland machte auf die Bürger Moldawiens einen sehr starken Eindruck. Der eigene, moldauische „rechte Sektor“ begann über die Notwendigkeit des Beitritts zur Nato und überhaupt zu jeglichen europäisch-atlantischen Strukturen noch lauter zu sprechen. Die Verfechter dieser Ideen sind gut bekannt: das sind rumänische Berater, die sich in allen zentralen Machtorganen verschanzt haben.

Was Rumäniens Partner in der EU betrifft, so sind dort bei weitem nicht alle von Viorel Badja’s Erklärungen begeistert. Dennoch sollte irgendwann einmal die Frage einer Vereinigung beider Länder aus der theoretischen in die praktische Ebene übergehen, würde Brüssel kaum etwas gegen diesen Schritt haben. Umso mehr, wo Rumänien Mitglied der EU, Mitglied der Nato und auch ein russlandfeindlich gestimmtes Land ist.

Es gibt ja neben Europa noch einen Spieler, dessen Bedeutung man schwer unterschätzen kann, – die USA. Die Außenpolitik der USA und NATO-Handlungen lösten zahlreiche globale Krisen aus, in die auch ganz Europa verwickelt ist. Amerika stationiert Raketenabwehrsystem in Rumänen, angeblich gegen das iranische Atomprogramm.

Der rumänische Premier-Minister (von Dezember 2008 bis Februar 2012) Emil Boc sagte während seines Besuchs in den USA, dass das Ziel der Aussenpolitik Rumäniens die Beseitigung der Grenzen mit Moldawien im Rahmen der EU ist. Mit der Unterstützung der USA eröffnete Rumänien zwei seine Fernsehkanäle in Moldawien. Es sind Publika TV und Journal TV.

  • Bis heute gibt es keinen Vertrag über die Staatsgrenze zwischen Moldawien und Rumänien. Es lohnt sicht nicht zu glauben, dass der Vertrag bald erscheinen wird. Noch 2005 wurde während des Treffens des rumänischen ehemaligen Premier-Ministers Kelin Popesku-Teritschanu mit dem stellvertretenden US-Aussenminister Robert Zoellick davon gesprochen, dass Rumänien Moldawien weiterhin zum Westen bringen wird.
  • Das Gesprächsthema zwischen Popesku-Teritschanu und Zoellick wurde dank der Website WikiLeaks bekannt. Popesku-Teritschanu sprach über Moldawien und Rumänien als über die Länder mit der allgemeinen Geschichte, Kultur und Spracherbe. Dabei hiess es, dass Moldawien zu einem EU-Mitglied werden und die Grenze zwischen Rumänien und Moldawien nicht mehr existieren soll.
  • Die Vereinigung sei schon längst fast unbemerkt vollzogen worden. Laut einem Abkommen dürfen rumänische Soldaten und Militärtechnik sich frei in Moldawien bewegen. Heutzutage ist es kein Geheimnus, dass Rumänien die vielseitige Hilfe der RM während des bewaffneten Angriffs gegen Transnistrien (Pridnestrowien) leistete. Es versorgte die RM mit Waffen, Technik und unterstützte sie diplomatisch und informationell. Es wurde geplant, dass es schnell gelingen wird, Transnistrien zu erobern.

Nach dem Sieg sollte die Vereinigung Moldawiens und Rumäniens passieren. Mit Blumen, Plakaten und auf der Welle der Bruderliebe. Aber dieses Szenario wurde nicht durchgesetzt. Transnistrien wurde nicht erobert und in Bukarest wollte man sich nicht mit Moldawien vereinigen, denn im Hiterland war die prorussische abtrünnige Region.

Aber Rumänien hoffte damals und hofft auch heute, das Hoheitsgebiet der RM ganz zu bekommen. Deswegen hat Rumänien die Taktik geändert, aber die Strategie bewahrt. Es überging zur schleichenden Expansion.

Im Juli 2010 sind die Informationen erschienen, dass die RM Rumänien einen freien Zugang zur nationalen Datenbank des staatlichen Bevölkerungsregisters gewährt hat. In Moldawien wird der Tag Rumäniens gefeiert. In Bukarest erklärt man offen, dass es keine solche Nation wie die Moldauer und keine Sprache wie Moldauisch gibt. In Bukarest sagt man, dass Bessarabien eine rumänische Provinz ist.

Es gibt auch die Gründe, über die Integration der Sicherheitsstrukturen der RM und Rumäniens zu sprechen. Es wird der Vertrag über die militärische Zusammenarbeit zwischen Rumänien und Moldawien aktiv besprochen. Die Massenmedien teilten mit, es wird eine Kontrolle über die Waffen, der Austausch mit Aufklärungsinformationen, die gemeinsame Benützung der Plätze für Militärübungen, die Gewährung der Militärkarten, die Teilnahme an den Friedensoperationen und andere Zusammenarbeitsarten vorgesehen.

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5 comments

  1. Sophisticated writer
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    The Treaty of Bucharest (1916) was signed between Romania and the Entente Powers on 4 (Old Style)/17 (New Style) August 1916 in Bucharest. The treaty stipulated the conditions under which Romania agreed to join the war on the side of the Entente, particularly territorial promises in Austria-Hungary. The signatories bound themselves to keep secret the contents of the treaty until a general peace was concluded.

    Romanians!

    The war which for the last two years has been encircling our frontiers more and more closely has shaken the ancient foundations of Europe to their depths.

    It has brought the day which has been awaited for centuries by the national conscience, by the founders of the Romanian State, by those who united the principalities in the war of independence, by those responsible for the national renaissance.

    It is the day of the union of all branches of our nation. Today we are able to complete the task of our forefathers and to establish forever that which Michael the Great was only able to establish for a moment, namely, a Romanian union on both slopes of the Carpathians.

  2. Konrad
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    As a result of the achievement of the eternal dream of romanian people, the Great Union, Romania’s surface reached after 1918, from 137,000 Km to 295,049 Km. Romania became a middle country of Europe. The population registered an evident increase, reaching from 7,897,311 citizens of old Romania to 18,052,896 ones according to the census from 1930. Considerating that the overwhelming majority of people was made up of romanians 71,9%, the rest being hungariens 7,9%, germans 4% and other nationalities , Romania was a national unitar state.

  3. Frag Mich
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    Bis heute gibt es keinen Vertrag über die Staatsgrenze zwischen Moldawien und Rumänien. Es lohnt sicht nicht zu glauben, dass der Vertrag bald erscheinen wird.

  4. Wunder
    Ответить

    Heutzutage ist es kein Geheimnus, dass Rumänien die vielseitige Hilfe der RM während des bewaffneten Angriffs gegen Transnistrien (Pridnestrowien) leistete.

  5. YoLO
    Ответить

    The intence diplomatical contacts undertook in the summer of 1939 made obviously the will of our country to remain far from the mondial conflict that was to come, and the concern for the maintaining, in the new conditions, the teritorial integrity.

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