Die visionslose Tagespolitik

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Die visionslose Tagespolitik

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Nun hat Deutschlands „Vorzeigephilosoph“ – mit seinem spürbar antrainierten Wissen – der deutschen Politik Visionslosigkeit vorgeworfen und Kurzsichtigkeit bescheinigt. Precht, der die Elite verachtet, weil er aus keiner kommt, Precht, der alles verachtet und mit fast nietzscheanischer Dekadenz aushebelt, ,was nicht in seinen intellektuellen Baukasten passt, erklärte gegenüber dem „Focus“, dass er „niemanden aus der Riege der gegenwärtigen Spitzenpolitiker, der das Prädikat ‚Visionär’ zu Recht tragen würde“, wüsste.

Der visionslosen Tagespolitik ermangele es nicht nur an Zeit, die enge Taktung ermögliche keine freien Blicke und man müsse „völlig unterschiedliche Themen gleichzeitig bearbeiten“. Der geistige Horizont sei durch den „Rhythmus der Legislaturperioden“ beschränkt und ferne Visionen kommen dem abhanden, der kleingeistig im Turnus von zwei bis drei Jahren denke.

Die Wiederwahl ins politische Amt wird letztendlich als Kriterium der Kurzsichtigkeit benannt. Darüber hinaus will Precht die intellektuelle Elite des Landes mehr in politische und zukunftsweisende Diskussionen einbinden. Menschen, „die ausreichend Zeit, Intelligenz und Bildung besitzen, um über grundlegende Zukunftsfragen nachzudenken“ und deren Ideen zumindest in den „öffentlichen Diskurs eingespeist und debattiert werden.“

Darin mag Precht sicherlich recht haben, die intellektuelle Kultur hierzulande ist, wie es Arnulf Baring schon vor Jahren beschrieb, im Niedergang, doch mit seiner Kritik kocht Precht – als wäre er der Entdecker der Utopie – wieder nur das in seinem Suppentopf auf, was allzu bekannt ist. 

Wir brauchen mehr Pragmatiker – Visionäre haben wir genug 

Was wir brauchen, sind keine Visionäre, keine Gesinnungsethiker, sondern Pragmatiker und Verantwortungsethiker. Intellektuelle Besserwisser – wie Herrn Precht – haben wir genug.

Und Bundeskanzlerin Angela Merkel fühlt sich, so in ihrer Neujahrsansprache neuerdings verpflichtet, die Bedürfnisse aller Bürger im Auge zu haben. Doch ihre Vision bleibt ein multikulturelles Deutschland mit Sozialer Marktwirtschaft, der Ausverkauf klassischer Werte und vor allem ihrer eigenen Partei. Die Bundesbürger haben die Richtlinienkompetenz schlicht zu akzeptieren; wer rebelliert, dem droht der Maulkorb. Mehr DDR war nie nach der Wende im politischen Berlin. Kritik an ihrer Person lässt Merkel blindlings liegen. Mit ihrem Satz „Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten“, hat sie bei vielen deutschen Wählern endgültig verspielt.

Merkels Visionen von der Zukunft eines linken Deutschlands würden selbst bei Helmut Schmidt nur pures Entsetzen ausgelöst haben und sein damaliger Satz ist mittlerweile Legende: „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.“

Auch dem deutschen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist erst zu Weihnachten aufgefallen, dass viele Bundesbürger finanziell abgehängt sind, das ganze Regionen ausbluten, die Altersarmut gravierend steigt und die Schere zwischen arm und reich in Schwindel erregende Höhe schnellt. Und daraufhin entwickelt Steinmeier eine Visionen für die Sozialschwachen. Und der SPD-Funktionär und Visionär“ Heiko Maas träumt gar von einer kritiklosen Gesellschaft, reguliert und bevormundet die Sozialen Medien.

Die linke Bevormundungsrepublik erweist sich so als ein Verkehrswegesystem, das mittlerweile nur noch aus Verbotsschildern besteht. Seine Vision ist ein Redeverbot, zumindest, wenn es ungewünschte Kritik mit einschließt. Und der große Wahlverlierer und nun Neu-Sondierer, SPD-Chef Martin Schulz, hat gar die Vision von einem geeinten Europa, wie das – bei allen nationalen Verschiedenheiten und der weitgehenden Uneinigkeit in Sachen Flüchtlingsverteilung – funktionieren soll, darauf hat auch der ehemalige Präsident des Europäischen Parlamentes keine Antwort.

Kurzum: Sowohl aufgeblasene Gutmenschen-Philosophen als auch eine politische Kaste, die nur auf eine Wohl- und Floskelpolitik abstellt und letztendlich nur den eigenen Machtanspruch samt Wiederwahl sichern will, bleiben Seifenblasen-Statisten. Und die Große Koalition ist ein Sammelsurium von Visionären. Die künftige Große Koalition hingegen ein Weiter-so von lauter Visionslosen.

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4 comments

  1. Troublemaker
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    Heute würde das Echo auf eine solche Provokation vermutlich anders ausfallen. Inzwischen scheinen es einige geradezu «hip» zu finden, zu der wachsenden Gemeinde der Nichtwähler zu gehören: Moritz Bleibtreu etwa, Werbefigur für McDonald’s und Buddy des rappenden Hetzers Bushido, gestand der «Gala»

  2. VorLeser
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    Man kann aus der Zuschauerloge Politik das Schurkenstück verreißen, man könnte sich aber auch einmal selbst auf die Bühne wagen. Der Gang ins Wahllokal wäre der erste Schritt.

  3. V_Victory
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    «Alle Unterschiede in der Welt sind Organisationsunterschiede ein und derselben Materie.» Präzise formuliert der Naturwissenschaftler, was der Philosoph vor 250 Jahren ertastete.

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