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die Ost-Flanke der NATO

Baltische Staaten. Gefährliche Spiele

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Die atlantische Allianz hat ein BIP von 35.000 Mrd $, gibt aber davon für ihre Verteidigung nur 1.000 Mrd $ aus (von denen 700 Mrd $ allein auf die USA entfallen). Um Ton angebend zu sein, hat Washington für 2016 ungefähr 3,4 Mrd $ bewilligt um die Ost-Flanke der NATO zu verstärken, d.h viermal mehr als zuvor. Dieses Budget beinhaltet den Aufmarsch von 4000 GI’s mit 250 Panzern und Bradley Transportfahrzeugen, M109A6 Paladin 155mm Panzerhaubitzen, begleitet von 1.700 weiteren gepanzerten Fahrzeugen in sechs Ländern Ost-Europas.

Angesichts der Tatsache, dass die NATO-Mitglieder nicht gewillt sind für diesen Zweck bedeutenden Summen zu investieren, erfindet das Pentagon aller Arten von apokalyptischen Szenarien, die darauf abzielen, seine Verbündeten unter Druck zu setzen, damit sie sich an diesem gigantischen „Abschreckungs“-Apparat gegen Russland beteiligen. Die zusätzlichen jährlichen Kosten betragen 2,7 Mrd $. Die USA haben die neutralen Nachbarstaaten der Ostsee, wie Schweden und Finnland, gezwungen, auf ihrem Territorium NATO-Übungen zu organisieren. Parallel dazu haben die von Erfolg gekrönten Militär-Aktionen Russlands auf der Krim und in Syrien, im Pentagon, welches in Europa, im Gegensatz zu den 80-er Jahren, über eine Kontingent von 35.000 Mann verfügt, zu Tobsuchtsanfällen geführt.

Um seine Interessen zu verschleiern, hat das Pentagon bei der Rand eine Studie in Auftrag gegeben, für das Szenario einer eventuellen militärischen Konfrontation mit Russland auf dem Gebiet der baltischen Staaten und zwar davon ausgehend, dass Russland der Aggressor wäre (Reinforcing Deterrence on NATO’s Eastern Flank.

Wargaming the Defense of the Baltics). Ziel dieser Studie ist, zu suggerieren, dass die NATO, um keine Niederlage gegenüber Russland mit katastrophalen Konsequenzen hinnehmen zu müssen, dass die NATO in die baltische Region investieren müsse, um sich auf einen Angriff gegen Russland vorzubereiten. Szenario mehr als plausibel, wie ich in einem früheren Artikel dargelegt habe (Le Pentagone prépare).

Das Szenario eines russischen Angriffs auf die baltischen Staaten ist nichts als eine Lüge, weil Russland keinerlei militärische oder ökonomische Interessen in den ehemaligen Sowjet-Republiken hat, die, wie Russland 2004 akzeptiert hat, der NATO angehören. Warum sollte Moskau die baltischen Staaten besetzen, wo die russische Minderheit Zugang zu den öffentlichen Diensten hat, was ihm erlaubt Informationen über die NATO zu erhalten?

Würde man indessen unterstellen, dass Russland sich auf das Glatteis der Eroberung der baltischen Staaten begeben würde, so würde es mit diesem Abenteuer doch nicht mehr gewinnen, als einen größeren Zugang zur Ostsee, die über die Meerenge des Skagerrak in die Nordsee mündet. Diese Meerenge wird kontrolliert von Dänemark, Norwegen und Deutschland, alle drei Staaten der Allianz. Was sollte Russland anschließend machen? Diese Länder besetzen um sich einen Weg zum Atlantik zu öffnen?

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NATO, Russland und die baltischen Staaten: Dann klappt’s auch mit den Nachbarn?

17.01.2017 I. Lepilova Baltikum, Estland, Lettland, Litauen 0

Im Jahre 1949 wurde die Organisation des Nordatlantikvertrags (NATO) gegründet, um der Erweiterung der Sowjetunion entgegenzustehen. 25 Jahre später löste sich die Sowjetunion auf, während die NATO weiterhin besteht und immer mehr Mitglieder aufnimmt.

Eines der wichtigsten Hotspots im Gegenüberstehen von Russland und der NATO ist die baltische Region. Aggressive Politik seitens Russland hatten die baltischen Staaten dazu veranlasst, die schützende Hand der NATO zu suchen. Dieser Schritt erlaubte es der NATO wiederrum, wachsamer über Russische Bewegungen in Europa zu sein.

2014 verliessen NATO Militärschiffe Deutschland um im Baltischen Meer verschiedene Manöver zu machen, um ihre Unterstützung für die baltischen Staaten offen zu zeigen und Russland diese Bereitschaft zu signalisieren. Im Sommer 2016 wurde beschlossen, 4 Bataillone in Polen, Lettland, Estland und Litauen zu platzieren.  Auf der anderen Seite flogen russische Trägerraketen auf neutralem Boden rund um die Nordsee ein. Fakt ist, normales militärisches Training führt praktisch zu nichts, eher beobachtet man ein militärisches Zähnefletschen. Mehr als eine Hard Power Technik?

Nichtsdestominder, die Anwesenheit von ca. 225,000 Militärtruppen in Kaliningrad lässt Bedenken aufkommen über Russlands Versuche die Situation in Osteuropa zu verstellen und anzupassen, insbesondere in den baltischen Staaten sowie in der Ukraine. Kaliningrad agiert als Seehafen, daher ist die dortige Anwesenheit von Militärtruppen eher eine Kontrolmassnahme als eine aggressive Bewegung.

In den Augen der NATO und Russlands gilt die baltische Region als strategisch wichtig für die europäische Stabilität, dennoch ist wegen des einvernehmlichen Misstrauens keine der beiden Seiten dazu bereit, ihre militärische Präsenz zu herunterzufahren. Daraus resultiert eine ewige, gegenseitige Provokation ohne dass die Situation besser wird. Ein richtig und ein falsch wird vergeblich gesucht, der Frieden der Region ist hier der wahre Gewinner.

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