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„Leichte Überheblichkeit“

Umgekehrte Friedenspolitik

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GEOMETR.IT  alternativ-report.de  25.04.2108

EUROPA DEUTSCHLAND NATO

* Einmal mehr heißt es „Geh Sieben„, der Stoff für die nicht tickende Eieruhr ist noch viel zu grob.

 Umso feiner lässt sich auf Steuerzahlers Kosten (diesmal der Kanadier)protzen und die übrige Welt belehren. „Leichte Überheblichkeit“ ist eine sehr schmeichelhafte Diagnose für den in Toronto zur Schau gestellten Realitätsverlust, der dort unter besagtem Label versammelten Irren. Allem Anschein nach versucht man auch dort, im Schulterschluss mit der NATO, die Büchse der Pandora mit aller Gewalt zu öffnen. Zu groß die Neugier, welcher Profi-T ihnen da ins Gesicht springen könnte.

  • Neben der ursächlichen Prasserei sind natürlich Profit, Mord und Totschlag die zentralen Themen einer solchen Veranstaltung, von der aus man beiläufig noch den nicht angereisten Teil der Welt zu belehren pflegt.
  • Besonders zu belehren ist in diesem Falle Russland. Man hat ja nicht umsonst das G8 Format vor Jahren auf ein „Geh Sieben“ (G7) eingedampft. Das führte am Ende dazu, dass wir parallel dazu noch ein G1 bekommen haben: NATO in Not, G1 verkündet Bedingungen in der Ukraine-Krise … [qpress].
  • Offensichtlich sind den „Selbstgerechten“ in letzter Zeit die FeindBILDer abhanden gekommen. Nur gut, dass sich Russland mit einigen seiner Aktionen endlich nach Ende des kalten Krieges wieder dafür empfohlen hat. Ein echter Glücksfall, um stilecht von eigenen Unfähigkeiten abzulenken.

Ganz jovial gackert er großmannssüchtig folgendes vor sich hin: Außenministertreffen in Toronto  Maas schließt Russlands Rückkehr zur G7 aus … [SpeiGel auf Linie]. Na, das ist ja schon mal eine kernige Ansage, da muss der Putin in Moskau schon aus der Ferne erzittern. Vermutlich ist der ganz froh, an solchen Kindergarten-Sessions nicht mehr teilnehmen zu müssen.

Ohne Putin geht gar nichts: Und nur wenige Momente später hört sich dieselbe Postille dann alles ganz anders an. G7-Gipfel in Toronto  Nichts geht ohne Putin … [SpeiGel auf Linie]. Ja, da steht jetzt ein Maasmännchen auf freier Flur und macht den Eindruck eines begossenen Pudels.

Deutschland als Vermittler, mit so einem Außenminister? Das wird wohl noch schwieriger als Syrien zu befrieden und ist keine Aufgabe für außenpolitische Hilfsschüler oder transatlantische Wadenbeißer.

Und wenn man schon nichts kann dann kann man immer noch ordentlich drohen. Das machen alle „kleinen Kläffer“ so, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Und genau da kann der außenpolitische Leichtmatrose wieder mal unter NATO-Segel Muskeln spielen lassen, die er nicht hat. Anmaassung ist eine tolle Symbolik für sein Treiben. Da kann er wunderbar im G7-Chor mitträllern: G7 droht mit Verschärfung wirtschaftlicher Sanktionen gegen Russland … [Feindsender SPUTNIK]. Sinn und Verstand dürfen auch dabei wieder einmal getrost außen vor bleiben. Allein der Showeffekt muss es richten.

Kann man auch mal die richtigen Übeltäter sanktionieren?

Vielleicht darf man ketzerisch einmal nachfragen, warum für die ganzen Kriegsverbrechen und Völkerrechtsverletzungen zum Beispiel die USA niemals sanktioniert wurden und werden. Hinsichtlich angerichteter Schäden und der Anzahl der Toten wäre das durchaus gerechtfertigt. Sehen wir mal auf die US-Blutspur: Afghanistan, Irak, Libyen, aktuell Jemen, Somalia, Syrien und wenn es irgendwie noch reinpasst, liebend gerne noch den Iran.

Aber am liebsten ist allen scheinbar ein Show-down mit Russland. Nie wurde zielstrebiger darauf hingearbeitet. Zumindest verhalten sich alle so. Naja, NATO und USA machen natürlich nur Friedenspolitik, wohingegen sich das Verhalten der Russen äußerst aggressiv ausnimmt. Da ist völlig klar, das kann man diesen üblen Genossen nicht durchgehen lassen. Da gehört der Riegel vorgeschoben, bis Russland freiwillig seine Rohstoffe für westliche Konzerne rausrückt.

Irgendwie schade um die vielen Steuergroschen der Kanadier, die aktuell auf dem G7-Gipfel völlig unnütz verheizt werden. Aus der vermutet sicheren Distanz betrachtet, hätte es erheblich mehr Sinn gemacht dieses Geld für sehr gute Psychiater auszugeben. Sie hätten die Gipfelnden persönlich behandeln können.

Alkoholika sind für diese Klientel definitiv unangemessene Psychopharmaka. Die hätten wahrlich härtere Sachen verdient und auch bezüglich der Mode, diese schönen Jacken die man hinten herum verschnüren kann. Das wäre echte Schadenminderung. Und die Herrschaften wären damit sehr effektiv daran zu hindern, weiterhin an der Büchse der Pandora herumzuspielen.

Die Veröffentlichung ist kein Leitartikel. Es spiegelt ausschließlich den Standpunkt und die Argumentation des Autors wider. Die Publikation wird in der Präsentation vorgestellt. Beginnen Sie in der vorherigen Ausgabe. Das Original ist verfügbar unter:alternativ-report.de

 

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