Der Finanzcrash kommt 2020 

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* Der Crash-Prophet und Bestseller-Autor “Der Draghi Crash” – Dr. Markus Krall brilliert bei den Münchner Wirtschaftsgesprächen. Verstehen Sie das Finanzsystem und warum und wann der Markt kollabiert. Ziehen Sie Ihre ganz persönlichen Rückschlüsse um rechtzeitig die Konsequenzen zu ziehen. Prüfen Sie die Anlageempfehlungen aus diesem Vortrag um Ihr Geld in Sicherheit zu bringen!

Bitte hören Sie diesen Beitrag bis zum Schluss an. Was Sie hier, teilweise zwischen den Zeilen hören, ist wirklich beeindruckend!

Markus Krall ist promovierter Diplom-Volkswirt und arbeitete während seiner Dissertation als Inhaber des Monbusho-Stipendiums der japanischen Regierung an der Kaiserlichen Universität in Nagoya. Nach dem Beginn seiner Karriere im Vorstandsstab der Allianz AG arbeitete er als Berater in der Boston Consulting Group, bevor er Oliver Wyman in Deutschland mit aufbaute. 2003 wechselte er als Partner zu McKinsey, wo er die Risikomanagement-Practice leitete, und organisierte später die Initiative zur Gründung einer europäischen Ratingagentur. 2014 trat er bei der unabhängigen Beratung goetzpartners als Management Director ein. Er leitet dort die Financial Institutions Practice. Er verfügt damit über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Bank- und Versicherungswirtschaft mit Fokus auf Risikomanagement, Strategie und Digitalisierung.

Markus Krall ist kein Spinner. Er berät unter anderem die Europäische Kommission. Doch die will nicht auf seine Warnungen hören. Deshalb hat Krall ein Buch geschrieben: “Der Draghi-Crash” beschreibt den Kollaps des Bankensystems. Im Interview erklärt er, warum das passieren wird.

Klar, die Banken in Europa sind jetzt viel stabiler als in der Finanzkrise! Kein Wunder, dass viele Bürger das denken. Immerhin haben Politiker und die Europäische Zentralbank (EZB) ihnen genau das zigfach eingeredet. Irgendwie mussten sie ihre umstrittenen Maßnahmen wie Anleihenkäufe, Null- oder gar Minuszinsen für Sparer sowie die gigantische Aufblähung der EZB-Bilanz ja rechtfertigen.

Die bittere und vor allem gefährliche Wahrheit: Die Euro-Zone-Banken sind im Schnitt mitnichten solider als um die Jahre 2008/2009, als etwa Commerzbank  und Hypo Real Estate mit Steuermilliarden gerettet werden mussten. Nur unbegrenztes Gratisgeld von der EZB, Sondererlöse aus Beteiligungsverkäufen und ungewöhnlich niedrige Kreditausfallraten haben sie über Wasser gehalten. Aber schon geringste Zinssteigerungen sowie eine Normalisierung bei den Unternehmensinsolvenzen würden den Sektor atomisieren – auch, weil den Banken wegen der Minizinsen die Erträge wegbrechen. Davor warnt der ausgewiesene Bankenexperte Markus Krall im Interview.

MONEY: Darin warnen Sie vor dem nächsten Bankenkollaps. Sind Sie nicht auch nur einer der vielen Untergangspropheten?

Krall: Nein. Es stehen insgesamt 3000 Milliarden Euro an deutschem Volksvermögen auf dem Spiel. Und ich bin aus guten Gründen überzeugt: Der Crash wird so sicher kommen wie das Amen in der Kirche!

MONEY: Aber die Politik hat die Banken doch an die kurze Leine genommen …

Krall: Die Überregulierung der Banken erzeugt nur eine Illusion der Sicherheit. Sie vernebelt, statt aufzuklären. Das System steht in Wahrheit vor dem Kollaps. Und paradoxerweise haben die Politiker das sogar noch befeuert.

MONEY: Wieso?

Krall: Die Nullzinsen der EZB sollten die Wirtschaft ankurbeln und die Banken stabilisieren. Ein Trugschluss! Was stattdessen erreicht wird, ist eine Erosion der Erträge der Banken und eine schleichende und bisher unerkannte Verseuchung der Kreditbücher mit Krediten, die bei einer Zinswende faul werden. EZB-Chef Mario Draghi ist der Führer einer geldpolitischen Kriegsmaschinerie, die Staaten alimentieren soll und als Nebenwirkung Banken ruiniert. Deswegen nenne ich den sich abzeichnenden Crash auch den Draghi-Crash.

VITA Markus Krall – der Insider

Der promovierte Volkswirt berät seit vielen Jahren Banken und entwickelte federführend deren Risikoanalyse-Systeme. Zuletzt sprach er im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz zum Thema Bankencrash. Der Partner der Unternehmensberatung Götzpartners und frühere Mc-Kinsey-Mitarbeiter schrieb den Bestseller „Der Draghi-Crash“.

Krall legt Wert darauf, dass er immer wieder hochrangige Politiker auf die Probleme der Banken hingewiesen hat – und nichts geschah.

MONEY: Aber die europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) macht doch umfangreiche Stresstests. Wie kann es sein, dass das System trotzdem so wackelt?

Krall: Wenn die Tests so toll wären, dann wären die späteren Pleitekandidaten ja gleich aufgeflogen. Wenn das nicht mal ansatzweise funktioniert, darf man fragen: Wie zielführend sind dann diese Tests? Und die zweite Frage ist: Stimmt die Methodik? Und da sage ich: nein!

MONEY: Wie kommen Sie zu diesem Urteil?

Krall: Ich habe den Großteil der internen Ratings der Banken selbst mitentwickelt, kenne also die Materie genau. Die Stresstests setzten sich über wesentliche Grundregeln ordentlicher Kreditrisikomessung hinweg. Eile ging vor Gründlichkeit. Der Aufsicht fehlt schon die Infrastruktur für eine ordentliche Messung und Vergleichbarkeit der Risiken. Wie wiegen Sie, wenn Sie keine Waage haben?

“Der Chef der Bankenaufsicht ist beklagenswert überfordert”

MONEY: Was läuft dann schief? Schauen die Aufseher weg, oder sind sie einfach inkompetent?

Krall: Ich glaube nicht an Verschwörungstheorien, ich glaube an die Inkompetenz. Den Chef der EBA, die als EU-Aufsichtsbehörde die Federführung bei der Stresstestmethodik hatte, Andrea Enria, muss man leider als beklagenswert überfordert ansehen. Man will die unbequeme Wahrheit aber auch ausblenden, nämlich dass die Zinspolitik das ganze System massiv destabilisiert. In Wahrheit werden nur die Staaten im Süden gestützt, der Kollateralschaden im Bankensystem ignoriert.

YOUTUBE:Insider warnt: “In zwei Jahren fliegt uns das Bankensystem um die Ohren”

   Die Veröffentlichung ist kein Leitartikel. Es spiegelt ausschließlich den Standpunkt und die Argumentation des Autors wider. Die Publikation wird in der Präsentation vorgestellt. Beginnen Sie in der vorherigen Ausgabe. Das Original ist verfügbar unter: SeeGespräche

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14 Comments

  1. Der Staat baut jetzt schon an totalitärer Überwachungsinfrastruktur. ….und wenn dann noch die Notenpresse dem Staat uneingeschränkt den Rücken freihält, ist der Totalitarismus in seiner perfektesten Form da.

  2. Wer nicht glaubt, kann selbst sich darüber informieren: Deutsche Bundesbank hat in 2014 – Jahresbericht das System der Geldschöpfung gut dargestellt.
    Auch der Schweizerische Nationalbank.

  3. Der kleine Rest mit Gehirnzellen sollte ans Auswandern denken, bevor die Gutmenschen es tun…denn schon in wenigen Jahren wird auch der Schleudersitz von Gutmenschen in die Luft gehen…aber die werden es zuerst gar nicht mal merken! Die genießen als gelernte Gutmenschen für 4 Sekunden die frische Luft, bevor sie feststellen, dass irgendwie plötzlich alles ganz anders ist! So wird es kommen. Ich habe da inzwischen keinen Zweifel mehr!

  4. Bei allen unangenehmen Dingen stecken die Menschen den Kopf in den Sand. Aber es lohnt auch wenige engagierte Menschen zu ermutigen,auch wenn es nur eine erschreckende Minderheit bleibt. Alles Gute!!! Und nochmals danke für Ihre Arbeit.

  5. Es wird grausam werden. Die Deutschen werde böse aufwachen. Herr Dr. Krall ist eine überragende Kompetenz auf allen seinen Gebieten. Meine Hochachtung. Die Politik in Deutschland und Europa ist am Ende, samt ihrer Geldpolitik.

  6. Viel wichtiger ist, Lehren aus so einem gutem Vortrag zu ziehen,
    um sich selbst zu retten, vorzusorgen…wie auch immer. Je mehr aus dem “weiter so” Modus erwachen, umso
    besser. Danke Herr Dr. Markus Krall.

  7. Also vielleicht stehe ich ja auf em Schlauch, aber ich kenne keine Bank die mir Geld fuer Null Prozent gibt. Ich lebe allerdings in den USA und mein Einblick ins europaeische Bankenwesen ist nur begrenzt. Was ich sehe ist, dass Banken Geld selbst “erschaffen” mit relative geringen Eigenkapital absichert und fuer Zinsen verleiht. Und das Geld von den Zentralbanken bekommen sie fuer 0%, geben es aber nicht fuer 0% aus

  8. Das hat Qualitaet. In einem Aspekt hat er meiner Meinung nach jedoch nicht Recht. Der Crash passiert nicht aus Dummheit oder Unwissen…das zu glauben ist pure Naivitaet. Er ist geplant. So wie es sehr viele Verlierer geben wird, werden da auch Gewinner sein, die aber in der Zahl deutlich kleiner sein werden. Die Annahme, dass Reichtum in Waehrung (heutzutage sicher nicht mehr gleichzusetzen mit dem Begriff ‘Geld’) gemessen werden muss ist auch falsch.

  9. Der reiche Mensch, der heute Assets im Wert von sagen wir mal 200 Milliarden US$ hat, wird fein raus sein wenn er nach einem Crash seine physikalischen Assets verdoppelt hat, die dann, bemessen in NEW$$, aber ‘nur’ 200 Millionen wert sind. Markus macht das nicht deutlich. Share und bond markets sind extremst manipuliert. Wenn diese Manipulationen gestoppt werden bricht alles zusammen…gut fuer die, die das ausfuehren werden…einfach weil sie wissen WANN sie das machen werden ;-)

  10. Marktversagen ist ein Märchen. Keynes ist der Teufel. Erkenntnisgewinn nahe Null. Ein Wolf im Schafspelz! Vollgeld wie Bernd Senf es auf den Punkt bringt die einzig sinnvolle Lösung. Aber nein, das wäre ja dann sozialistisch. Was für ein BS! Unkontrollierte Geldmengenausweitung und Zinseszinseffekt durch Giralgeld ist unser Verderben, daher ist eine Monetative m.E. die vernünftigste Lösung..

  11. Ich bedanke mich herzlich für diesen sehr interessanten Vortrag ,
    sehr gute Arbeit die auch manchem Laien wie zb mir etliches verständlich macht ! Großartig

  12. Es werden mal wieder österreichische Rezepte angepriesen: Privatisierung, Deregulierung, freier Markt. Krisen entstehen durch staatliche Eingriffe. Marktversagen ist ein Märchen. Keynes ist der Teufel. Erkenntnisgewinn nahe Null. Ein Wolf im Schafspelz! Vollgeld wie Bernd Senf es auf den Punkt bringt die einzig sinnvolle Lösung. Aber nein, das wäre ja dann sozialistisch. Was für ein BS! Unkontrollierte Geldmengenausweitung und Zinseszinseffekt durch Giralgeld ist unser Verderben, daher ist eine Monetative m.E. die vernünftigste Lösung…

  13. Ich sag der Crash kommt nicht 2020. Es wird sich solange weiter ziehn bis wir alle enteignet werden. Aber gutes Video. Daumen hoch. Bin schon drauf gespannt was er 2021 erzählen wird

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