DER ZAHLTAG 2019

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* Die beginnende Aktienbaisse wird hoch heftiger ausfallen als im Krisenjahr 2008. Die Fed kann die drohende Rezession und Aktienbaisse nicht mehr verhindern.

Meine Prognose für 2018 lautete „Aktien runter, Gold hoch“. Vor wenigen Tagen hat die Zeitung „Die Welt“ einen recht umfangreichen Artikel über Gold publiziert. Als Aufhänger diente der Hinweis, dass Gold in dem zu Ende gehenden Jahr 2018 den DAX deutlich geschlagen hat. Was „Die Welt“ schrieb, überrascht mich folglich nicht. Ich sehe in der Entwicklung lediglich den Beginn eines Trends, der sich in 2019 nicht nur fortsetzen, sondern beschleunigen wird.

Zeichen stehen auf Sturm

In den vergangenen Wochen habe ich eine geradezu überwältigende Fülle von Argumenten zusammengetragen, die allesamt zu demselben Ergebnis kommen: Im Jahr 2018 hat an den Aktienmärkten eine Baisse begonnen und in der Weltwirtschaft hat eine bedeutende Trendwende stattgefunden.

Aktionäre sollten diese Argumente und ihre Bedeutung kennen. Vor allem sollten sie sich darüber Gedanken machen, ob sie und ihr Depot auf eine Rezession und eine Baisse vorbereitet haben. Die hohe Überbewertung der US-Börse lässt nämlich nur einen Schluss zu: Die gerade erst begonnene Aktienbaisse wird wahrscheinlich ähnlich heftig ausfallen wie im Jahr 2008. Die Zeichen stehen wie damals auch jetzt wieder auf Sturm, und die aktuelle Lage ist sogar noch brisanter als damals.

Die US-Zentralbanker haben am 19.12. eine weitere Zinserhöhung beschlossen, die nunmehr achte der vergangenen zwei Jahre. US-Präsident Trump hält diese geldpolitische Straffung mit einem Hinweis auf die fallenden Aktienkurse für einen Fehler.

Das ist schon deshalb Unsinn, weil es nicht die Aufgabe einer Zentralbank ist, für steigende Aktienkurse zu sorgen. Einen gewaltigen Fehler hat die Fed schon sehr viel früher begangen, als sie durch Anleihenkäufe und Nullzinspolitik für die Entstehung von Spekulationsblasen bei Aktien und Immobilien gesorgt hat.  

Bald ist Zahltag

Jetzt ist es zu spät, um diesen Fehler zu korrigieren. Stattdessen steht der Zahltag bevor. In den kommenden zwei Jahren werden die Ergebnisse der hochriskanten und kurzsichtigen Geldpolitik, die seit 2008 das Bild bestimmt hat, sichtbar werden. Und wie in früheren Krisenzeiten auch, wird es der Fed nicht gelingen, die sich abzeichnende Rezession und Aktienbaisse zu verhindern.

Ein Blick auf den Dax ergibt ein besonders bearishes Bild, und das nicht nur, weil der DAX von seinem Hoch bereits 22% gefallen ist. Bedenklicher als dieser absolute Verlust ist die Tatsache, dass der DAX im Vergleich zum S&P 500 besonders schwach abgeschnitten hat. Diese relative Schwäche hält im Laufe einer Baisse gewöhnlich an. Der DAX dürfte sich also weiterhin schlechter entwickeln als die US-Börse.

Interessanterweise beherrschen die Bullen in der Börsenberichterstattung noch immer das Bild. Die weit verbreitete Sorglosigkeit und Zuversicht, dass die Kursverluste bald wieder aufgeholt werden, ist typisch für die Frühphase einer Baisse. Damit bestätigt auch das Stimmungsbild meine Prognose, dass die Kurse in den kommenden Monaten weiter fallen werden.

   Die Veröffentlichung ist kein Leitartikel. Es spiegelt ausschließlich den Standpunkt und die Argumentation des Autors wider. Die Publikation wird in der Präsentation vorgestellt. Beginnen Sie in der vorherigen Ausgabe. Das Original ist verfügbar unter: geolitico.de

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5 Comments

  1. Die Preise für den Menschenschmuggel setzen sich aus einem Anteil für den Schmuggler selbst und alle Mittelsmänner zusammen. Sie schwanken je nachdem, wie wahrscheinlich der Erfolg der Reise ist

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