Deutschland sinkt langsam

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   * Der Think Tank “GEFIRA” warnt: Da die deutsche Bevölkerung mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit sinkt, wird es vor dem Ende dieses Jahrhunderts nur 22 Millionen indigene Deutsche geben

Was erwartet die Deutschen in den nächsten Jahrzehnten? Wenn man einen Blick auf eine Studie des Think Tanks GEFIRA wirft, nichts Gutes. Den Schätzungen zufolge soll es in Deutschland ab dem Jahr 2020 bergab gehen.

Zwar wachse zur Zeit die Wirtschaft – getrieben von Kapital und Arbeit – noch weiter, doch “das Land erlebt einen katastrophalen Mangel an Jugend und seine alternde Erwerbsbevölkerung wird nicht mehr ersetzt, infolgedessen mangelt es schon jetzt an Fachkräften.”

Den eigenen Berechnungen zufolge soll die indigene Bevölkerung Deutschlands bis zum Ende des Jahrhunderts auf rund 22 Millionen Menschen sinken. Schon jetzt gebe es einen Rückgang der Erwerbsbevölkerung, doch dies sei “noch moderat im Vergleich dazu, was nach 2020 kommen wird. Das Verschwinden der deutschen Nation wird katastrophale Folgen haben.”

Und weiter konstatiert das Institut:“Die Bundesregierung konnte im vorigen Jahr einen großen Überschuss verzeichnen, ein Zeichen dafür, dass die Entscheidungsträger nicht willens oder in der Lage sind, in ihrem eigenen Land zu investieren.

Deutschland fehlt es an Fachkräften im Gesundheitswesen, an Straßenbauarbeitern und Lehrern, es macht doch keinen Sinn noch mehr Steuergelder in diese Bereiche zu pumpen, da es einfach keine Menschen gibt, die diese Jobs übernehmen könnten. Aus diesem Grund wird Straßenbau zum Stillstand kommen und Maßnahmen zur Straßenerhaltung werden verschoben. Um Verbraucher und Arbeiter zu finden, investiert die deutsche Industrie in die neuen Fabriken im Ausland.”

Zwar konnte die deutsche Wirtschaft in der Vergangenheit (auch durch die Finanzkrise) Fachkräfte aus Süd- und Westeuropa gewinnen, zudem kamen auch noch durchaus gebildete Osteuropäer in die Bundesrepublik, die dort eine bessere Arbeits- und Lebenssituation vorfanden – aber auch in diesen Ländern sorgen die demografischen Umwälzungen – inklusive der extrem niedrigen Fertilität – dafür, dass dieser Brunnen sukzessive versiegt.

Dies wird auch Auswirkungen auf den Aktien- und Anleihenmarkt haben, wie bereits frühere Studien weltweit zeigten. Denn: “Die Finanzbranche ist von der wachsenden Wirtschaft abhängig, aber – abgesehen von Perioden der vorübergehenden Gewinne – gibt es kein deutliches Wachstum und Banken müssen ihre Positionen durch den Verkauf der Aktien schließen, um sie zu Geld für ihre Kunden zu machen.

Wenn die alternde Bevölkerung versucht, ihre Investitionen – Aktien, Anleihen oder Unternehmen – zu verkaufen, wird sie nach 2020 in der schrumpfenden Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter kaum jemand finden, der bereit und in der Lage wäre, diese Vermögenswerte von ihnen zu kaufen”, so GEFIRA weiter.

Wie wird es mit Deutschland wohl weitergehen? Migration alleine kann die Probleme nicht lösen, da gerade aus den Hauptzuwanderungsländern in Afrika und dem Nahen Osten keine gut (aus-)gebildeten Kräfte nach Deutschland und Europa kommen, sondern vor allem Analphabeten und Glücksritter. Damit kann man keine Hochtechnologie-Wirtschaft am Leben erhalten, sondern schafft sukzessive Lebensumstände, aus denen diese Menschen ursprünglich gekommen sind.

*    Die Veröffentlichung ist kein Leitartikel. Es spiegelt ausschließlich den Standpunkt und die Argumentation des Autors wider. Die Publikation wird in der Präsentation vorgestellt. Beginnen Sie in der vorherigen Ausgabe. Das Original ist verfügbar unter:  contra-magazin.com

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6 Comments

  1. Akademische Wirtschaftswissenschaftler sehen immer noch nicht das, was Demographen leicht merken: nach 200 Jahren ununterbrochenem Wachstum schrumpft die Bevölkerung in der industriellen Welt. Einfach ausgedrückt: die Wirtschaft kann nicht um das Zweifache wachsen, wenn die Bevölkerung gleichzeitig sich um das Zweifache verringerte. Selbst wenn sich die Produktivität vervierfachte, würde es in der Welt zu wenige Verbraucher von Waren und Dienstleistungen geben.

  2. Als Hauptursache sehen die Statistiker die Zuwanderung an, die das Geburtendefizit deutlich aufwiegt: 2016 überstieg die Zahl der Sterbefälle die Geburten um 118.000, zugleich wanderten 498.000 Menschen nach Deutschland ein. Von den 82,5 Millionen registrierten Einwohnern besaßen 73,3 Millionen die deutsche Staatsbürgerschaft, der Anteil der Menschen mit ausländischem Pass stieg im Vergleich mit 2015 auf 11,2 Prozent.

  3. Doch auch die gestiegene Geburtenrate spielt hier eine Rolle: Im Jahr 2015 waren in Deutschland so viele Kinder zur Welt gekommen wie seit 1982 nicht mehr.

  4. Der Trend gilt nicht für alle Bundesländer. Während laut IW vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Berlin und Hamburg zulegen, verlieren ostdeutsche Bundesländer.

  5. Besonders zur Nachtzeit ist die Stadt für Reisende hochattraktiv und sehenswert. Das Drehkreuz rund um das Bahnhofsgebiet bringt dann die Reisende mit ihren öffentlichen Verkehrsmittel, Bus, Bahn, S-Bahn sicher in ihre Hotells oder sonstigen Unterkünften.

  6. Die Zahl der in Deutschland lebenden Menschen ist bis Ende 2016 auf 82,5 Millionen Menschen gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag berichtete, bedeutete das einen Zuwachs um 346.000 Menschen oder 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie bereits in den Vorjahren war der Bevölkerungsanstieg vor allem auf Zuwanderung zurückzuführen. Sie sorgte für einen Überschuss von 498.000 Menschen – ein Jahr zuvor waren es noch mehr als 1,1 Millionen gewesen.

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