Europa: vom Kopf auf die Füße

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GEOMETR.IT

 

* “Europa” war nicht die Lehre aus zwei Weltkriegen, sondern seine so genannte “Neuordnung” 

YOUTUBE 2018  Georg Fülberth – Europa als Herrschafts- und Spaltungsprojekt

 Die Geschichte der europäischen Einigungsversuche begann im Ersten Weltkrieg, wird aber bis heute idealistisch fehlverstanden: als Projekt des Friedens und des Humanismus.

Es dürfte an der Zeit sein, diese Version vom Kopf auf die Füße zu stellen. “Europa” war nicht die Lehre aus zwei Weltkriegen, sondern seine so genannte “Neuordnung” ist 1914 und 1939 Kriegsziel gewesen. Im Kalten Krieg setzte sich das fort. Insofern ist der gegenwärtige Zustand “Europas” pfadabhängig: unverändert von Ungleicheit, Spaltung und Herrschaft bestimmt. Versuche, es zu reformieren, sollten dies berücksichtigen.

Referent: Prof. Georg Fülberth

Die Veröffentlichung ist kein Leitartikel. Es spiegelt ausschließlich den Standpunkt und die Argumentation des Autors wider. Die Publikation wird in der Präsentation vorgestellt. Beginnen Sie in der vorherigen Ausgabe. Das Original ist verfügbar unter:soundcloud.com

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4 Comments

  1. Die Eurokrise führt einmal mehr die Dominanz Deutschlands innerhalb der Europäischen Union vor Augen. Zudem zeigte sich in der Krise, dass das Leitbild des „ausgeglichenen Staatshaushalts“ nach wie vor stark die politische Agenda prägt und als Disziplinierungsinstrument wirkt, nachdem es zwischenzeitlich als überholt erschien.

  2. Die kapitalistische Krise und ihre Auswirkungen bestimmen das politische Handeln der Herrschenden rund um den Globus und diktieren auch die Rahmenbedingungen für das G20-Treffen in Hamburg. Anders als das Wort es vielleicht vermuten lässt, hat die kapitalistische Krise nicht etwa mit dem Mangel an Produkten oder Kapital zu tun, sondern rührt vielmehr aus dem Überschuss an beidem. Das Problem ist schlichtweg der Mangel an Möglichkeiten, das Kapital gewinnbringend zu vermehren. Die Krisenlösungsstrategien der Herrschenden setzen an mehreren Punkten an. Als sich beispielsweise die im privaten Sektor begonnene Krise in Südeuropa auf ganze Staaten ausdehnte, vollzog auch die europäische „Sparpolitik“ unter bundesdeutscher Führung diesen Schritt.

  3. Historisch ist es seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert zu einer ungekannten Konzentration von Kapital und damit wirtschaftlicher Macht gekommen. Während in Deutschland und anderen europäischen Ländern die Bindung zwischen Bank- und Industriekapital dafür ausschlaggebend war, fand insbesondere im angelsächsischen Raum die Finanzierung der Unternehmen in weiten Teilen über die Aktienmärkte statt. Der Aufstieg der Pensions- und Investmentfonds seit den 1960er Jahren in den USA – die als professionelle Anleger auf den Wertpapierbörsen auftreten – und die Liberalisierung der Finanzmärkte in anderen Ländern, haben die Konzentration des Kapitals sowie die weltweite Konkurrenz weiter verschärft. Es existieren riesige Kapitalmengen, denen aber zugleich profitable Investitionsmöglichkeiten fehlen.

  4. Verschollen geglaubte Zitate von Marx und Engels, wegen denen die Sowjets sogar sicherheitshalber ihre eigenen Historiker umbrachten, sind nun öffentlich. Und es könnte kaum härter sein.

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