Herta Müller: Macht der Sprache

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YOUTUBE 2017  Herta Müller beim Kongress “Sprache ist Heimat”

Herta Müller spricht beim Kongress “Sprache ist Heimat” vor allem über die Rolle der Sprache bei der politischen Unterdrückung und Vertreibung.

Wonach haben wir Heimweh? Wo ist Heimat? Ist Zuhause dort, wo jemand geboren ist? Kann man eine neue Heimat finden? Können Emigranten und Exilanten im Exil beheimatet sein? Viele Menschen fühlen sich an mehreren Orten heimisch, sie leben und arbeiten in unterschiedlichen Ländern, sprechen verschiedene Sprachen oder haben mehr als nur eine Staatsangehörigkeit.

Mit ihrer Rede “Heimat ist das was gesprochen wird weist die Nobelpreisträgerin Herta Müller 2001 auf die Bedeutung von Sprache für die eigene Identität und das Heimisch werden hin. Sie reflektiert in ihrer Rede die trügerische Sicherheit, die sich auch für Emigranten hinter dem Satz „Sprache ist Heimat“ verbirgt und setzt der politischen Macht von Sprache und der ideologischen Vereinahmung mit einem Zitat von Jorge Semprun das gesprochene Wort entgegen. „Im Grunde ist meine Heimat nicht die Sprache […], sondern das, was gesprochen wird.“

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6 Comments

  1. Ich bin von innen heraus gezwungen, durch die Beschädigungen, die ich mit mir herumschleppe, über dieses Thema weiter zuschreiben. Ich bin innerlich an die Diktaturerfahrung gebunden — ich suche es mir nicht aus. Das Gepäck, das man mitkriegt — von diesen Dingen ahnt man nichts

  2. Müller: Ich glaube, Sprache gibt es nicht. Mir ist es bis heute nicht gelungen zu begreifen, was Sprache ist. Sprache ist für mich immer das, was in einer Situation passiert. Es wird ja nicht jenseits der Handlung, jenseits des Geschehens gesprochen.

  3. Sprache ist eine Begleiterscheinung dessen, was passiert. Und das was passiert, bestimmt natürlich das, was gesprochen wird. Die Definition von Jorge Semprun finde ich sehr einleuchtend: «Heimat ist nicht die Sprache, sondern das, was gesprochen wird». Und das, was gesprochen wird, wird auch getan.

  4. Heimat ist das, was man nicht los wird und was man nicht ertragen kann. Je mehr man sich losreißen will, umso mehr verstrickt man sich darin. Das Dazugehören zerfetzt auch das Dazugehören. Zuhause kann ich oft sein, aber ich brauche diese große Heimat nicht.

  5. Diese Leute spüren, wenn man sich nahe genug kommt, dass man Zerbrochenes mit sich herumschleppt; und das irritiert und provoziert Abwehr. Bis heute.

  6. Sie sprechen in dem Essay davon, dass so genannte intakte Menschen, die nie eine Diktatur erfahren haben, von diesem fremden Blick zuweilen zutiefst irritiert sind.

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