Mugabe von Frau M.

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Merkel will bei Neuwahlen noch einmal antreten. Stursinnig wie Mugabe, der auch nicht erkennt, dass seine Zeit vorbei ist, agiert die Bundeskanzlerin – und macht die CDU zur politischen Titanic.

Von Marco Maier

Die Union wurde bei der jüngsten Bundestagswahl zurecht abgestraft (und der Meinung vieler Leute nach nicht stark genug), weil die Partei unter der Führung Angela Merkels gesellschaftspolitisch zu weit nach links rückte und auch in Sachen “Eurorettung” (eher Bankenrettung), “Energiewende” & Co keine konservative Politik mehr betrieb.

Während andere Spitzenpolitiker nach solch einer gewaltigen Wahlniederlage (und dem schlimmsten Ergebnis seit 1949) zurücktreten würden, bleibt Angela Merkel auf ihrem Posten sitzen. Als fadenscheinige Begründung sagte sie dem “ARD-Brennpunkt”, dass sie den Wählern ja versprochen habe, für mindestens vier Jahre im Amt zu bleiben, weshalb sie jetzt nicht nach nur zwei Monaten aufgeben könne. Das erinnert an die Realitätsverweigerung von Präsident Mugabe in Simbabwe, der auch einfach nur gerne das Staatsoberhaupt ist – und das afrikanische Land völlig ruinierte.

Vor allem jedoch haben wohl viele Menschen die CDU nicht “wegen” sondern vielmehr “trotz” Angela Merkel gewählt. Teils aus Tradition, teils weil die AfD (noch) keine Alternative zu sein schien und manche wohl auch wirklich wegen des politischen Stils der Partei. Doch so wie die Sondierungsgespräche verliefen und die Merkel-CDU wieder einmal zeigte, dass sie ein wirbelloses politisches Geschöpf ohne Rückgrat ist, stellt sich die Frage: Was passiert bei einer Neuwahl des Bundestags?

Aber gut, Verantwortung zu übernehmen war ohnehin noch nie Merkels Stärke, weshalb sie eben noch einmal antreten will. Sie will einfach nur Bundeskanzlerin sein, nicht Probleme lösen oder diese gar nicht erst entstehen lassen. Selbst bei den Sondierungsgesprächen hat sie sich vornehm zurückgehalten, anstatt die Führung ihrer Partei zu übernehmen, wie es die anderen Parteichefs auch machten.

Hätte Merkel so etwas wie Verantwortungsgefühl, würde sie zurücktreten und mit ihr weitere für die Misere verantwortlichen Politiker. Eine politische Frischzellenkur mit neuen Köpfen und vielleicht auch einem Verständnis dafür, was eine konservative Partei ausmacht. Doch dies ist in diesen politisch verkrusteten Strukturen der deutschen Parteienlandschaft ohnehin kaum möglich (wie auch schon die SPD zeigte, bei der es ebenfalls keine wirklichen personelle Konsequenzen infolge der Wahlniederlage gab).

In Simbabwe hingegen sorgte das Militär nun für ein Ende des Schreckens – und weiß sogar große Teile der regierenden Partei hinter sich, die zuvor jahrelang vor Präsident Robert Mugabe und dessen Clan kuschte. Ein Amtsenthebungsverfahren gegen den langjährigen Staatschef wurde inzwischen ebenfalls eingeleitet, nachdem Mugabe sich weigert, nach so vielen Jahren an der Macht zurü Und in Deutschland? Da wird die CDU weiterhin den Merkel-Wahlverein spielen, kuschen und gemeinsam mit ihr untergehen.

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5 Comments

  1. Was Kanzlerin Merkel betrifft, ist diese fest entschlossen, nach ihrem erneuten Debakel den Mugabe zu geben. Sie ist immer noch nicht bereit, persönliche Konsequenzen aus ihrem Scheitern zu ziehen.

  2. Wir, CDU und CSU gemeinsam, ich sage das ausdrücklich, werden Verantwortung für dieses Land auch in schwierigen Stunden übernehmen und auch weiter sehr verantwortungsvoll handeln. Denn die Menschen in Deutschland haben sich heute mehrheitlich gewünscht, dass wir zusammenfinden. Und denen fühlen wir uns verpflichtet. Und wir werden dazu beitragen, mit unseren Kräften, die wir haben, zum Zusammenhalt dieses Landes auch einen Beitrag zu leisten.“

  3. Wir wären gezwungen, unsere Grundsätze aufzugeben und all das, wofür wir Jahre gearbeitet haben. Wir werden unsere Wählerinnen und Wähler nicht im Stich lassen, indem wir eine Politik mittragen, von der wir im Kern nicht überzeugt sind. Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.

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